Letzte Etappe des Tages war der Weg nach und die Stadtrundfahrt durch Glasgow. Die Stadt mit seinen 750.000 Einwohnern ist ein ziemlicher Kontrast zum dünn besiedelten Hochland. Wir konnten unterwegs die Linsen der Fotoapparate ordentlich strapazieren. Halt machten wir im Kunstmuseum. Interessant waren auch die riesigen Fußballstadien der konkurrierenden Manschaften Celtic Glasgow und Glasgow Rangers. Zum Schluss kehrten wir für die letzte Nacht in Schottland ins Holiday Inn in der Nähe des Flughafens ein.
Dieser Blog soll ein Tagebuch werden über unsere Bildungsreise von Berge & Meer:
>Stadtbesichtigungen in Edinburgh, Inverness, Belfast und Dublin
>Ausflug zum UNESCO-Weltnaturerbe Giant’s Causeway
>Besuch von Edinburgh Castle, Stirling Castle und Urquhart Castle
>Besuch einer Whisky Destillerie
Samstag, 31. Mai 2014
Loch Lomond
Begleitet von typisch schottischer Musik mit der Volksweise von 2 jungen Hochlandschotten fuhren wir entlang des Loch Lomond zum nächsten Rastplatz. Es war einfach nur wunderschön.
Campbell Castle
Stevie fuhr uns mit dem Bus sicher durch die engen Straßen des Hochlands, während James uns eine Geschichte nach der anderen über die Clans erzählte. Nächster Halt war Campbell Castle.
Mittag in Inverary
Einen kurzen Zwischenstopp zur Stärkung legten wir in dem kleinen Highlanddorf Inverary ein. Dort liegt auch das Schloss des Herzogs von Argyle.
Auf quer durch's Hochland
Nach einem guten Frühstück mit Scrambled Eggs, Cumberland Sausages, Toast und Porridge starteten wir pünktlich in Richtung Glasgow. Den ersten Stopp machten wir in dem wunderschönen Tal Glen Gloe. Michael und ich bestaunten ehrfürchtig die felsige Landschaft. Hier hat es sich wirklich wie Highlands angefühlt.
Freitag, 30. Mai 2014
Inverness - Hauptstadt der Highlands
Tief beeindruckt von dem Schlachtfeld fuhren wir weiter nach Inverness. Nach einem kurzen Stadtrundgang, ließen wir uns mit Schinken, Käse und Kartoffen gefüllte Pasteten, Muffins und Kaffee bei einem Picknick am Ufer des Flusses Ness schmecken.
Berge & Meer
Vorletzter Stopp war dann in einem Tal mit Rundblick auf die Berggipfel der Schottischen Highlands mit seinem höchsten Gipfel Ben Nevis. Hier lag noch Schnee und es wehte trotz strahlendem Sonnenschein ein eisiges Lüftchen.
Die letzte Etappe für heute endete im Cruachan-Hotel in Fort William. Das Hotel liegt an einer idyllischen kleinen Bucht.
Wanted: Nessi
Zeitreise in die Geschichte des Hochlands
Gleich nach dem Frühstück sind wir von Newtonmore in Richtung Inverness aufgebrochen. Der erste Stopp war das geschichtsträchtige Schlachtfeld von Culloden, wo sich am 16.04.1746 die Clans der Hochlandschotten der gut ausgerüsteteten Armee der Rotröcke gegenüber standen. Die Schotten wurden in kürzester Zeit vernichtend geschlagen. Dies war dann auch das Ende der Clans in Schottland.
Donnerstag, 29. Mai 2014
In den Highlands
Kurz nach dem Aufbruch in Grangemouth fuhren wir vorbei an Fallkirk über Bannockburne nach Stirling Castle. Diese Burg ist total schön, und die einzelnen Sonderausstellungen sehenswert. Mir hat am Besten die Ausstellung zu den Schottischen Schlachten, den jeweils verwendeten Waffen und medizinischen Gerätschaften (Amputationssägen usw.) gefallen.
Dann gings weiter Richtung Norden. Halt haben wir in Pitlochry, einem wunderschönen Städtchen im viktorianischen Baustil, gemacht und uns lecker Strawberry-Tart mit Latte Macchiato einverleibt. Diese kleine Stadt ist auch die erste in den Highlands gewesen.
Nachdem wir für die Whiskyverkostung eine Grundlage geschaffen hatten, ging's auch gleich weiter in die Blair Athol Destillerie. Hier erfuhren wir alles, um dann zuhause unsere eigene Whiskybrennerei zu eröffnen. Spannend war es den Weg von der Gerste über Gerstenmalz zu Maische und nach und nach über Fermentation und Destillation bis hin in die Whiskyfässer zu verfolgen. Die ältesten dort lagernden Fässer wurden 1968 abgefüllt. Der Geruch der Alkoholdünste hat eigentlich schon ausgereicht, einem die Sinne zu vernebeln. Trotzdessen haben wir zum Schluss 12 Jahre alten nicht verblendeten Singlemalt Whisky getrunken. Michael wusste den guten Tropfen zu würdigen, ich bleibe bei Wasser.
Die Schnapsbrennerei hinter uns lassend, fuhren wir weiter mit Stevie, unserem Busfahrer, Richtung Berge. Letzter Stopp am heutigen Tag war das Highländer Hotel in Newtonmore. Das war ein langer Tag.